Hauptschule an der Wasserbank ist fit für Ganztag


Hauptschule an der Wasserbank ist fit für Ganztag

Recklinghausen, 12.07.2010, DerWesten

Außenansicht der Hauptschule an der Wasserbank. Foto: Dirk Bauer

Recklinghausen. Die Hauptschule an der Wasserbank in der Südstadt ist für das kommende Schuljahr gerüstet. Schüler, Lehrer und Eltern haben Hand angelegt und an Projekttagen geräumt, gestrichen und gestaltet.

Neue Räume für den gebundenen Ganztagsbetrieb, der an der Wasserbank inzwischen bis zum 9. Jahrgang hochgewachsen ist, hat die Stadt gebaut und ausgestattet. Für Farbe und Innenleben hat sich die Schulgemeinde selbst stark gemacht. „Und wir haben vom Schulnamen im Eingangsbereich über die Homepage im Internet und den Schulgarten bis zur Bücherei wirklich sehr vieles auf die Beine gestellt“, freute sich Schulleiter Winfried Hegemann, als er am Montag die Ergebnisse präsentieren konnte.

Schwerpunkt auf Berufsorientierung – und vorbereitung

Eine ansprechende Umgebung also, in der die „Wasserbank“ ihr Profil weiter schärfen will. Berufsorientierung und -vorbereitung ist ein zentrales Stichwort. Dafür sorgt nicht nur die Kooperation mit Recklinghäuser Unternehmen (u.a. der Autozulieferer Hella), die Wasserbank ist auch einer der ersten Partner, mit denen die Stadt ihr Projekt „Ausbildungsplatzgarantie“ umsetzen will: Beginnend mit dem kommenden Schuljahr werden ab Klasse fünf Verträge zwischen Schule, Eltern und Unternehmen geschlossen, die Schülern nach dem erfolgreichen Abschluss eine Lehrstelle garantieren. Im Gegenzug verpflichten sich die Schüler zu ordentlichen Noten, engagiertem Sozialverhalten und Ferienpraktika im Betrieb.

Dieses Angebot der Schule überzeugt offenbar zahlreiche Eltern und Schüler: „Sie sind vom Ganztag und unserer Ausrichtung sehr angetan. Zurzeit würden etwa 20 Schüler aufgenommen, die von der Real- zur Hauptschule wechseln, auch sie schätzten den Ganztagsbetrieb, so Winfried Hegemann. Die Wasserbank sei auf dem Weg, ihren Ruf als „gute Schule“ zu festigen: „Wir werden auch künftig gebraucht“, versichert der Schulleiter mit Blick auf die anhaltende Debatte um die Zukunft der Hauptschule.